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Ich wurde an einem kalten Wintermorgen in Wien im Heraspital geboren. An die genaue Uhrzeit kann sich niemand erinnern, fest steht nur, dass ich die Nabelschnur um den Hals hatte und deswegen ziemlich blau im Gesicht war.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das der Grund für meine Phobie vor Abflussrohren aller Art ist. Wie dem auch sei, zu Hause angekommen wartete bereits ein 1 Jahr älteres Baby auf mich: mein Bruder! Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich hauptsächlich damit, ihm alles nachzumachen und mich dann mit ihm zu messen. Und alles, was bisher ihm gehört hatte (Mama, Papa, Haus und Hof, etc.) gehörte nun uns beiden.

Bereits im Kindergarten machte ich mich durch Neunmal-Klugheit, Besserwisserei und Strebertum bemerkbar, bestach aber durch ein derart liebliches Äußeres, dass niemand mir böse sein konnte. Im Gegenteil, all dies verhalf mir sogar zu meiner 1. Theaterrolle: dem Weihnachtsengel im Krippenspiel! Von Talent konnte hier keine Rede sein.

Ich war sehr erpicht darauf gewesen, in die Schule zu kommen, denn die Schule war für mich der Ort, an dem man beweisen konnte, dass man besser war als alle anderen. Und das wollte ich: Beweisen, dass ich besser war. Ich war daher sehr gut in der Schule, ging brav in die Kirche und bestand bald selbst auf eine Zahnspange.

Die Zeit bis zur Pubertät vertrieb ich mir mit Gebeten, Gummihüpfen und Geschichten. Und meine Lieblingsgeschichte war Aschenputtel, denn sie lehrte mich, dass man, wenn man ein reines Herz hat und die Arbeit nicht scheut, es weit bringen kann im Leben.

Was wird man also in den 80 ern, wenn man es weit bringen will? - Nein, nicht Ehefrau eines Bürgermeisters. Man wird Popstar! Und so begann ich damit, meine Haare Dauerzuwellen, und mir die Nägel orange zu lackieren, während ich gezwungen war, eine Schuluniform zu tragen.

Es versteht sich von selbst, dass das in einer Klosterschule nicht ohne Folgen blieb, und so begab es sich, dass im Jahre 1987 der 1. Nina Proll-Fan-Club gegründet wurde (Mitglieder werden nach wie vor aufgenommen).

Ich ließ mich dadurch jedoch nicht beirren, sondern, ganz im Gegenteil, angestachelt von so viel öffentlichem Interesse, begann ich Unterricht zu nehmen. Und so erlernte ich mit der Zeit viele Techniken, die im Showbusiness sehr hilfreich sein können.

Der Rest steht auf der Website, und wenn ich nicht gestorben bin, dann spiele ich heute noch...

 

Nina

 
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